Marien-Apotheke in 30171 Hannover
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Video zum Rx-Versandverbot


Rezepte gehren in die Apotheke vor Ort.
Fr Apotheken zhlt jedes Rezept!

Die Bundesregierung plant ein Verbot fr verschreibungspflichtige Arzneimittel, das sogenannte Rx-Versandverbot. Vor- und Nachteile werden hei diskutiert. Versand-Handel boomt – auch bei rezeptpflichtigen Medikamenten. Fleiig werden Preise verglichen. Und beim gnstigsten Anbieter gekauft. Wer zahlt schon freiwillig mehr als er muss. Der Wettbewerb im Internet ist hart und nur niedrige Preise sichern den Zuschlag. Das Rennen macht oft ein auslndischer Arzneimittelversender. Denn diese haben den deutschen Anbietern etwas Entscheidendes voraus: Sie mssen sich nicht an die in Deutschland geltende Arzneimittelpreisbindung halten (Urteil des Europischen Gerichtshofs, Oktober 2016). Auslndische Arzneimittelversender knnen Rabatte und Boni gewhren, um die Kosten fr ein rezeptpflichtiges Medikament zu drcken. Deutsche Vor-Ort- und Versandapotheken hingegen drfen ihre Preise nicht senken. Deshalb haben sie im Preiskampf keine Chance. Das Rx-Versandverbot soll wieder einen fairen Wettbewerb ermglichen. Wie dies gelingt, zeigt ein Erklrungsvideo des Deutschen Apotheker Verlags:

Zum Hintergrund: Apothekenhonorare in Deutschland

Die deutsche Arzneimittelpreisverordnung stellt sicher, dass jeder Patient in jeder Apotheke der Bundesrepublik fr das gleiche Arzneimittel den gleichen Preis bezahlt. Der Patient zahlt die gesetzliche Zuzahlung – in den meisten Fllen maximal 10 Euro. Den Rest des Arzneimittelpreises bernimmt die Krankenkasse. Der Apotheker erhlt fr jedes rezeptpflichtige Arzneimittel, das er herausgibt, ein nahezu identisches Honorar – unabhngig davon, wie viel das Medikament kostet und mit welchem Aufwand die Versorgung verbunden ist. Dies unterbindet eine Bevorzugung oder Benachteiligung einzelner Patienten. Die Beratung und darber hinausgehende Leistungen orientieren sich also an den Bedrfnissen der Patienten und nicht daran, wie viel die Apotheke am jeweiligen Patient verdient.

Keine Rezepte – keine Leistungen

Mit dem festen Honorar fr jedes rezeptpflichtige Arzneimittel werden zustzlich Leistungen quersubventioniert, die nicht extra oder nur eingeschrnkt bezahlt werden – etwa Nacht- und Notdienste, Wechselwirkungs-Checks, Botendienste oder die Herstellung von Rezepturen. All diese Leistungen werden letztlich durch Rezepte finanziert. Was passiert nun, wenn immer mehr Patienten ihre Rezepte bei auslndischen Arzneimittelversendern einlsen? Die Apotheken verlieren Honorare. Sie knnen Zusatzleistungen wie Beratungsgesprche, Botendienste oder Rezepturen nicht mehr finanzieren. Einige Apotheken geraten an die Grenze ihrer Wirtschaftlichkeit – oder darber hinaus. Denn ohne Rezepte knnen viele ortsansssigen Apotheken in Deutschland nicht berleben. Und ohne die Apotheke vor Ort gibt es keine Hilfe vor Ort. Deshalb gilt fr Patienten: Fr die Sicherung ihrer rtlichen Gesundheitsversorgung zhlt jedes Rezept!

20.04.2018 | Von: Sandra Gbel


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Für Apotheken zählt jedes Rezept!

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